Es ist wieder soweit, es ist Kürbiszeit. Ich bin hin und weg, mal wieder, denn meine Affinität zu Kürbis kann ich kaum verstecken. Macht euch also darauf gefasst, dass auch die kommenden Rezepte irgendetwas mit dem orangefarbenen Gewächs zu tun haben werden.
Tarte, es gibt Tarte. Mit gelben, süssen Pflaumen und Aprikosenmarmelade dazu; eventuell auch etwas Vanilleeis oder Creme Fraiche.
Auf den ersten Blick scheinen die Zutaten nicht hundertprozentig zusammenzupassen - warme Ofenkartoffeln und frische Feigen? Aber irgendwie passt es dann doch, vor allem in Kombination mit dem geschmolzenen Ziegenkäse und den gerösteten Nüssen. Ob als Beilage zu Fleisch, als kleine Vorspeise oder als eine Art Tapas, damit jeder einmal probieren darf.
Was ist denn bitte ein Zauberkuchen? Ein Kuchen der zaubert. Beziehungsweise, er wird verzaubert. Im Ofen. Aus viel, viel Milch und Eiern entsteht ein Kuchen aus drei Schichten, der ein wenig wie Pudding, oder Clafoutis (der typische französische Kuchen) schmeckt und auch von der Konsistenz her daran erinnert.
Es ist Pflaumenzeit! Das habe ich letzte Woche ausgenutzt und diesen einfachen Kuchen mit Kardamom und Pflaumen gebacken. Diese zwei Zutaten passen meiner Meinung nach perfekt zusammen und ich bin sowieso ein Freund von würzigen Gerichten. Der Kuchen schmeckt nämlich ein klein wenig scharf durch den Kardamom, aber nicht wie bei herzhaftem Essen, sondern auf eine ganz dezente Art. Es ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber probiert es einfach selbst aus!
Es ist ein Wunder! Ein Wunder, dass ich mit dem Ofen, der mir in meiner neuen Pariser WG zur Verfügung steht, überhaupt annähernd etwas backen konnte, was sich Kuchen nennt. Ein winziger Ofen, mit wenig Platz, oben heisser als unten und generell eine Herausforderung. Aber irgendwie hab ich's dann doch geschafft und zustande kam dieser wirklich saftige und fruchtige Kuchen mit Birnen, Zitrone, Olivenöl und Pinienkernen.
